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Sehenswürdigkeiten Ischia: die Top 10

Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten von Ischia? Die schöne Insel im Golf von Neapel punktet nicht nur mit schönen Stränden, sondern hat auch Sightseeing-technisch einiges zu bieten – von tollen Kirchen und großen Burgen bis hin zu schönen kleinen Dörfern. Was sollte man sich anschauen, wenn man Urlaub auf Ischia macht? In diesem Artikel habe ich für euch die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Ischia aufgelistet. Falls ihr zu der ein oder anderen Sehenswürdigkeiten auf Ischia eine Frage habt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen.

Top 10 Sehenswürdigkeiten auf Ischia

Botanischer Garten Giardini della Mortella

Botanischer Garten Giardini della Mortella Ischia (7)

Botanischer Garten Giardini della Mortella Ischia (9)

Nichts belebt die Seele mehr, als für ein paar Stunden in die märchenhafte Natur des „Gartens der Myrte“ – dem Giardini della Mortella – im westlich gelegenen Forio abzutauchen. Man wandert durch tropische Urwälder, ergötzt sich an der Farben-und Formenpracht exotischer Pflanzen und entspannt, wenn man möchte, bei einem kleinen Picknick an einem der Tische beim Gartenhaus, während sich die Schatten von Palmblättern über einem sanft hin und her wiegen.

Schaut man in das Gewächshaus hinein, begegnet einem hinter der Idylle eines mit riesigen Wasserlilien gesäumten Teichs das kunstvolle Abbild von Sir William Walton, der für die Errichtung dieses herrlichen Gartens verantwortlich war. Sein altes Wohnhaus beinhaltet einen Souvenir-Shop, ein Restaurant und ein Vogelhaus, zudem ein Museum, in dem man sich ausgiebig über den englischen Komponisten informieren kann.

Oben im Park dann, gelangt man ins Reich der griechischen Mythologie: in den Sonnentempel, der mit faszinierenden Reliefs des Bildhauers Simon Verity geschmückt ist. Die Zimmer, jedes von ihnen mit dicken, erhabenen Mauern umgeben, symbolisieren jeweils ein Thema aus Geburt, Liebe und Tod.

Wer den Park mit seinen liebevoll angelegten Teichen, Brunnen und Pavillons inmitten von vielfältigster Fauna nach seinem Spaziergang am liebsten gleich nochmal von einer anderen Seite erleben möchte, kann eines der vielen Konzerte aufsuchen, die dort im Theater mit Blick über die Bucht von Forio abgehalten werden.

Mehr zum Giardini della Mortella

Der Pilz von Lacco Ameno

Pilz Fungo di Lacco Ameno

Funghi, also Pilze, gibt es nicht nur auf der italienischen Pizza auf Ischia und anderswo. Einen ganz besonderen Pilz, den Fungo Di Lacco Ameno, den Pilz von Lacco Ameno, findet man im knapp über 8.000-Seelen-Ort gleichen Namens im Nordwesten der Insel. Il Fungo, ein aus Tuffstein bestehender Felsen, der eine Art Insel darstellt, „wächst“ im Hafen und ist touristischer Magnet und eine Art Wahrzeichen des italienischen Eilandes. Der gigantische und beeindruckende Pilz findet sich auf zahlreichen Postkarten und Souveniren wieder.

Wenn Ischia-Besucher die Sehenswürdigkeit zum ersten Mal sehen, denken die meisten das gleiche: „Was zum Teufel ist denn das für eine hässliche Beton-Skultpur?“ Tatsächlich scheint es schwer zu glauben, dass die unnatürliche Form des Fungo nicht aus menschlicher Hand stammt! Doch genauso ist es: Es handelt sich beim Fungo von Lacco Ameno um eine von der Natur erzeugten Form. Dieser Fels ist vor vielen Jahrtausenden durch einen Vulkanausbruch entstanden, bei dem er sich losriss, zu Tal rollte und kurz vorm heutigen Hafen im Meer einen Stopp einlegte. Wind und Wetter halfen, dem Gestein seine einmalige Form zu verleihen.

Neben dieser eher „trockenen“ Erklärung bezüglich der Entstehung des Pilzes von Lacco Ameno ranken sich natürlich auch einige eher mystische Legenden. Eine sehr romantische besagt, dass der Fungo ein Geschenk der Mutter Natur an zwei Verliebte gewesen sei. Wer weiß…

Die Strände von Ischia

Strand San Montano Ischia

Strand Baia di Sorgeto Ischia (2)

Ischia kann mit so vielen schönen Ständen aufwarten, dass man nie allzu weit von einem entfernt ist und fast immer eine gute Gelegenheit findet, um sich in der Sonne zu aalen und ein erfrischendes Bad im Mittelmeer zu nehmen.

Als einer der schönsten Strände Ischias gilt Maronti. Der im Süden gelegene Sandstrand ist mit 3 km zugleich auch der längste Strand der Insel und bietet somit genug Platz, um sich nach Herzenslaune auszubreiten und die Seele baumeln zu lassen. Das Wasser wird hier nur langsam tiefer, sodass auch Kinder wunderbar im kühlen Nass planschen können.

Zum Schwimmen etwas aufregender ist der im Wasser stark abfallende Strand Cava dell‘ Isola im Westen: Er besticht mit dem hervorragenden Ausblick, den man von dort aus auf Ischias Berg, den Monte Epomeo, hat.

Ein schönes Berg-Panorama hat man allerdings auch am Strand von San Francesco. Hier lohnt es sich nicht nur, schwimmen zu gehen, sondern auch, bis zum Sonnenuntergang zu verweilen und ein paar Fotos von der romantischen Kulisse zu machen.

Für wen es nicht immer nur Sandstrände sein müssen, der steigt die Treppe zur Baia de Sorgeto im Südwesten der Insel hinunter und entdeckt dort eine große Besonderheit im Wasser: Heißes Thermalwasser entspringt direkt am Strand und fließt ins Meer.

Meine Liste der schönsten Strände von Ischia

Der Monte Epomeo – die „größte“ Sehenswürdigkeit Ischias

Wandern Ischia Monte Epomeo (16)

Wandern Ischia Monte Epomeo (13)

Bereits bei der Anreise auf die beliebte Urlauberinsel im Golf von Neapel ist es vom Meer aus zu entdecken: das Wahrzeichen Ischias, der etwas mehr als 780 Meter hohe Monte Epomeo, der von Neapel aus betrachtet das Erscheinungsbild einer geneigten Pyramide aufweist – eine Sehenswürdigkeit, die nicht zu übersehen ist. Was macht den Berg so besonders? Ganz einfach: Er ist ein ideales Wandergebiet und belohnt die „Gipfelstürmer“ mit einer atemberaubenden Aussicht.

Idealer Ausgangspunkt für die Eroberung des stummen Steinmonsters ist das höchtgelegenste Örtchen Fontana, das sich auf 500 Metern Höhe befindet. Von dort aus gilt es, auf einer Strecke von 3 Kilometern einen Höhenunterschied von nur noch rund 300 Metern zu überwinden.

In jedem Fall sind Sonnenschutz, ausreichend Trinken und festes Schuhwerk empfohlen, um den höchsten Punkt der Insel zu erreichen. Als Belohnung für Sie – aber auch für den nicht selten maulenden Nachwuchs – gibt es unterwegs in einer der kleinen Snack-Bars oder Restaurants etwas für das leibliche Wohl und am Ende etwas für die Seele: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe nebst einer atemberaubenden Aussicht über die komplette Insel aber auch ins Weite, bis hin zum Vesuv oder auf die vielbesungene Insel der Capri-Fischer.

Übrigens freuen sich die Einheimischen im Winter manchmal mit den Worten „San Nicola si è messo la barba bianca“ über „ihren“ Monte Epomeo. Dann nämlich, wenn er eine weiße Mütze aus Schnee trägt.

Erfahrungsbericht meiner Wanderung auf Ischia

Die schönen kleine Städte und Dörfer

Lacco Ameno Ischia (5)

Forio Stadt Ischia (1)

Zu den Sehenswürdigkeiten von Ischia gehören auch die schönen Dörfer. Ischia, das 46,3 qkm große Eiland mit seinen über 60.000 Einwohnern und einigen bemerkenswerten, wunderschönen Örtchen und Städtchen wird alljährlich von zahlreichen Touristen besucht, die besonders im Sommer Sonne, Strand und Meer aber auch außerhalb der Saison die weltbekannten Thermen sowie zahlreiche Ortschaften bereisen. Welches sind aber die lohnendsten, die schönsten Orte?

Allen voran steht wohl die größte Gemeinde der Insel, Ischia Porto-Ponto. Wer auf Luxusjachten steht, sehen und gesehen werden will sowie zu viel Geld in der Tasche hat, der hält sich in Porto auf. Flaniert entlang der Via Roma oder genießt in einem der – nicht ganz billigen – Fischrestaurants, Bars und Clubs in der Hafenmeile Riva Destra das eher mondäne und luxuriöse Leben bei Tag und auch bei Nacht. Ein wenig ruhiger geht es im Ortsteil Ponte zu. Die wunderschöne Altstadt lädt mit ihren anmutigen, engen Gassen und den verträumten Innenhöfen zum Verweilen ein.

Eine weitere Sehenswürdigkeit: die Hafenstadt Forio, die an der Westküste liegt. Neben dem ganz speziellen Flair dieses Städtchens locken der einzige, komplett öffentliche Strand der Insel, der Cava della Isola, sowie die weiße Kirche Santa Maria del Soccorso. Weitere sehenswerte Orte sind Lacco Ameno mit Il Fungo, dem pilzförmigen Felsen, sowie der Thermalkurort Casamicciola Terme mit den ältesten Thermalbadeanstalten der Insel.

Alle schönen Dörfer auf Ischia

Die Kirche Chiesa del Soccorso

Kirche Chiesa del Soccorso Ischia

Die kleine Soccorso Kirche im maurischen Baustil gilt als architektonische Attraktion. Sie ist die Schönheit und das Symbol von Forio und ein beliebter Ort zum Heiraten – nicht nur für Prominente. Die strahlend weiße Kirche auf dem Felsvorsprung vor dem Hintergrund des tiefblauen Mittelmeeres gehört als Schauplatz eines bekannten Filmklassikers („Avanti, Avanti!“) selbst schon in den Kreis der Prominenz.

Sie wurde im 14. Jahrhundert von Seefahrern und Fischern erbaut. Daran erinnern Modelle von Schiffen und Fischerbooten in ihrem berückend mit Ornamenten, Malereien und Heiligenstatuen dekorierten Inneren. Die wahre Magie der Chiesa del Soccorso offenbart sich zur Abenddämmerung. Dann flammen die Wände der Sehenswürdigkeit rötlich im sich senkenden Sonnenschein und Schaulustige finden sich auf dem Platz der Kirche ein, weil man nur von dort aus das grüne Leuchten beobachten kann, das die untergehende Sonne bekommt, kurz bevor sie im Meer verschwindet. Es heißt, dieses grüne Leuchten zu erblicken, beschere einem für den Rest seines Lebens Glück und Erfolg.

Die Thermen von Ischia

Poseidon Gärten Ischia Thermen (2)

Strand Baia di Sorgeto Ischia (1)

Ischia und Wellness, die gehören zusammen wie Italien und Dolce Vita. Wer skeptisch ist und nicht an die heilende Kraft der Thermalwasser glaubt, der sollte dennoch eine der zahlreichen Thermen auf der Insel ausprobieren. Kann ja nicht schaden und was sollen die Nachbarn daheim sagen, wenn Sie später berichten, Sie wären in keiner Therme gewesen!?

Die bekannteste und wohl auch die größte Thermenanlage sind die Poseidon-Gärten in der Citara-Bucht – eine Sehenswürdigkeit an sich. Die Anlage befindet sich an einem terrassenförmig angelegten Hang, umrahmt von mediterraner Bepflanzung sowie atemberaubendem Blick aufs blaue Meer. Wer sich hier in einem der über 20 Pools aalt, der weiß, wie sich das Paradies anfühlt und wie es aussieht!

Vielleicht weniger bekannt, dennoch nicht minder schön und wirkungsvoll sind die Negombo-Thermen. Sie befinden sich in der Nachbarschaft zur San Montana Bucht. Ihren Namen hat dieser Thermenpark von der Negombo-Bucht auf Sri Lanka.

Und gemäß dem Motto „Geiz ist geil“ findet man in der Baia de Sorgeto auf dem Gelände der Gemeinde Forio kostenlosen Zugang zum Thermalwasser. Über eine Treppe von über 200 Stufen erreicht man die Bucht, wo das heiße Wasser ins Meer mündet. Inmitten von noch relativ naturbelassener Schönheit kann man hier recht unbeschwert in den kleinen Steinbecken baden und so in völliger Unabhängigkeit von Verpflichtungen Wellness pur genießen.

Erfahrungsbericht Poseidon und Infos zu den Negombo-Thermen und der Baia de Sorgeto

Der Ravino-Garten

Ravino Garten Ischia Sehenswürdigkeiten

Wer Pflanzen, im speziellen solche, die stachelig sind, also Kakteen und Sukkulenten liebt und sich gerade mehr oder weniger zufällig auf Ischia befindet, der sollte dem Ravino-Garten einen Besuch abstatten. Hier hatte einst der Seefahrer Giuseppe D’Ambra seiner Passion nachgegeben – vielleicht auch, weil er daheim auf der Fensterbank keinen Platz mehr hatte!? – und gründete im Bereich von Forio besagten Garten. Auf einer Fläche von 6.000 qm befinden sich seltene und weniger seltene Exemplare zwischen Wasserfällen, Skulpturen, kleinen, romantisch anmutenden Brücken und einigen Bonsai-Arrangements. Um die Sache nicht allzu stachelig zu gestalten, wachsen in stiller Eintracht weitere Pflanzen wie Lavendel, Zitrusbäume und vieles mehr. Wer mag, besucht zudem die Moby-Dick-Kunstgalerie im Ravino-Garten, wo lokale Künstler und Künstlerinnen regelmäßig ihr Können präsentieren.

Das Castello Aragonese

Castello Aragonese Sehenswürdigkeit Ischia

Zu guter Letzt: eines der Wahrzeichens und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Ischias – die Aragoner Burg. Das Castello strahlt schon beim Anblick aus der Ferne eine alte und herrschaftliche Schönheit aus, die manch einen Spaziergänger auf der Promenade in stiller Betrachtung verharren lässt. Kein Wunder, dass das Bauwerk schon im Mittelalter seinen Weg in die italienische Literatur gefunden hat!
Über eine schmale Brücke nähert man sich der hochaufragenden Festung, die auf ihrer eigenen kleinen Insel seit nunmehr 1500 Jahren Wind, Wetter und alle Gefahren mit würdevoller Gelassenheit überdauert.

Steigt man zu Fuß zur Sehenswürdigkeit Castello Aragonese hinauf, erlebt man, wie sich die Atmosphäre um einen herum immer wieder wandelt. Die Festungsmauern sprechen von alten Schlachten und königlicher Strenge, die Gärten wirken romantisch. Der Aufstieg will genutzt sein, um sich hier und da einem überwältigenden Ausblick über Land und Meer hinzugeben.

Ist man oben auf der Sehenswürdigkeit angekommen, trifft man auf das Mittelalter mit all seinen architektonischen Facetten: Gefängniszellen, Kirchen, Kathedralen und Gewölbe laden zum Erkunden ihrer bildhauerisch verzierten Gemäuer, ihrer Rundbögen und farbenfrohen Fresken ein.

Nach einem Ausflug ins Castello Aragonese ist man von dessen altem Geist tief durchdrungen und bleibt auch weiterhin gern stehen, um es bei einem Spaziergang von der Promenade aus zu betrachten.

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