Start Sehenswürdigkeiten Geheimtipps Rom: 20x Rom abseits der Touristenpfade!

Geheimtipps Rom: 20x Rom abseits der Touristenpfade!

Schluesselloch Rom

Was sind die Geheimtipps von Rom? Es muss nicht immer das Kolosseum oder der Vatikan sein! Oftmals muss man nur wenige Meter laufen, um den Touristenmassen zu entkommen und Rom auf eine ganz andere Art und Weise zu entdecken. Wer kein Selfie vor dem Petersdom machen möchte, findet hier zahlreiche Insidertipps für Rom – von interessanten Freizeit-Aktivitäten bis hin zu versteckten Orten, die man in der ewigen Stadt nicht vermuten würde… Hier sind meine 20 Geheimtipps für Rom:

Rom Geheimtipps: 20 erstaunliche Tipps

Coppede: Idylle inmitten der Stadt

Brunnen Quartere Coppede Villa

Ein Jugendstil-Kleinod inmitten der Stadt Rom entdecken, und dass ohne Touristentrubel – ja, das ist möglich. Im Quartiere Coppede, Geheimtipp nicht nur für Liebhaber des Jugendstils. Seine Besucher können in eine ganz eigene Welt voller außergewöhnlicher Architektur eintauchen. Das Quartier entstand in den Jahren 1915 bis 1926. Der Auftrag zur Bebauung Areals ging an den Architekten Gino Goppedé. Er konnte ohne Vorgaben seine architektonischen Träume verwirklichen und vermischte den Jugendstil mit mittelalterlichen und barocken Elementen.

Den heutigen Besucher mutet das Quartiere Coppede heute fast märchenhaft, nahezu idyllisch an. Unter anderem zu bestaunen sind 27 Villen und 18 Plätze, darunter die bekannte Piazza Mincio. Löwen, Medusen und andere Figuren zieren das imposante Eingangstor zum Quartiere Coppede, über das ich hier berichtet habe.

Die Eisbar in Rom: erfrischend im Sommer

Eisbar Rom

Als eine Weltstadt verfügt Rom natürlich über ein berühmtes Nachtleben und eine hohe Vielfalt an verschiedenen Bars und Clubs. Die berühmte Eisbar sticht aber noch einmal deutlich heraus. Gerade an den heißen Sommertagen von Rom bietet sie mit einer Temperatur von minus 5 Grad einen interessanten Kontrast. Der Eintritt von 15 Euro beinhaltet den ersten Drink und einen Klimaschutzmantel, der gegen die Kälte schützen soll. Im Inneren der Bar finden sich verschiedene Skulpturen und Sitzflächen ebenso wie Iglus und andere groteske Möglichkeiten, sich mit seinem Drink hinzusetzen. Tatsächlich ist es ein interessantes Erlebnis und bietet eine nette Abwechslung zum sonstigen Nachtleben. Mit Kosten zwischen vier und acht Euro je nach Drink oder Cocktail kann sich zudem die Hitze auch von innen heraus aufbauen lassen, um den Aufenthalt in der Eisbar zu überstehen.

Der protestantische Friedhof: hier herrscht wirklich Ruhe!

Protestantischer Friedhof Rom

Ganz richtig ist der Name des protestantischen Friedhofs nicht. Immerhin wurden hier im Laufe der Jahrhunderte viele Menschen begraben, die einfach nicht aus Rom stammten und darüber hinaus auch nicht dem katholischen Glauben angehörten. Er lag versteckt abseits der Stadt und wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder überarbeitet und mit neuen Ebenen erweitert. Genau das macht auch den Charme des Friedhofs aus. Über 300 Jahre der Geschichte sind hier zu sehen – ebenso wie wundersame Bauwerke und Mausoleen, die von den Besuchern betrachtet werden können.

Es ist eine einmalige Mischung von Architektur mit einem morbiden Charme – und passt somit perfekt in die Reihe der Geheimtipps, die beweisen, warum Rom eine so besondere Stadt mit den verschiedensten Arten von Faszinationen ist.

Das Videospielmuseum VIGAMUS: Geheimtipp für Groß und Klein

Videospielemuseum Rom Vigamus

Rom verbindet man vor allem mit Antike und Geschichte. Da mutet das Videospielmuseum „Vigamus“ mit seiner umfangreichen Ausstattung beinahe ein wenig fehl am Platz. Dabei bietet es eine vielleicht einmalige Fläche an Geschichte über die Videospiele, die für viele Menschen zum Erwachsenwerden gehörten. Noch heute sind viele Games beliebt und das Museum führt die Besucher auch auf eine Reise. Alte Titel sind hier ebenso zu finden wie seltene Konsolen, die manch einer vielleicht noch nie gesehen hat.

Für den Preis von 8 Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder ist nicht nur ein Einblick in die lange Geschichte der Videospiele möglich. An vielen der Konsolen kann selbst gespielt werden. Für Fans aus diesem Bereich kann sich ein Besuch im Vigamus also durchaus lohnen – zudem ist der Besuch auch im Rom-Pass enthalten.

Markthallen & Flohmärkte in Rom

Rom Markt Mercato dell Unita

Wer man das Wort „Markt“ in Verbindung mit „Rom“ erwähnt, denken die meisten Leute in erster Linie an den Mercato di Forio – der zwar sehr schön, aber auch sehr touristisch ist. Viel authentischer geht es den weniger bekannten Markthallen von Rom zu. Drei davon haben es mir besonders angetan:

  • der schicke Mercato della Unita im Prati-Viertel,
  • der Multi-Kulti Markt Nuovo Mercato Esquilino und
  • der riesige Mercato Trionfale.

Mehr darüber in meinem Artikel Märkte und Markthallen in Rom. Alle drei sind sehr empfehlenswert und wirklich tolle Geheimtipps für Rom! Geht einfach in die Hallen hinein, stürzt euch in das Geschehen und lasst euch dann von den Düften der frischen Gerichte und Früchte treiben. An jeder Ecke gibt es etwas Leckeres zu kaufen. Kauft ein bisschen was und picknickt dann lecker!

Katakomben von Rom: Unterirdische Gänge erkunden

Domitilla-Katakomben in Rom
Die Domitilla-Katakomben in Rom

Rom mal anders! Ein toller Geheimtipp für Rom sind die Katakomben der Hauptstadt. Keine Sorge: Anders als im Kapuzinerkloster werdet ihr hier nicht von Tausenden von Skeletten begrüßt. Vielmehr erkundet ihr hier die alten geheimen Gänge unter der Stadt Rom. Es gibt drei verschiedene Katakomben in Rom:

  • die San Callisto-Katakomben,
  • die Sebastian-Katakomben und
  • die Domitilla-Katakomben.

Besonders empfehlenswert und sehr gut gefallen haben mir die letztgenannten: Die Führung (ca. 30 Minuten, im Preis enthalten und obligatorisch) war sehr interessant und kurzweilig. Außerdem liegen die San Callisto Katakomben etwas abseits des Zentrums an der Via Appia Antica, so dass man den Besuch der Unterwelt mit einem Spaziergang auf der berühmten Straße verbinden kann.

Das Horrormuseum Profondo Rosso

Horrormuseum Gruselkabinett Rom Profondo Rosso

Horror lässt sich mit der mitunter blutigen Geschichte von Rom mühelos verbinden. Was wäre also passender als ein Museum, das sich mit eben diesem Gebiet beschäftigt? Im Untergeschoss des Horror-Shops „Profondo Rosso“ gelegen, bietet das Museum einmal einen anderen Einblick in den Horror ab vom Mainstream, wie er immer häufiger in den großen Städten zu finden ist.

Für schon fünf Euro kann man sich in das Gewölbe führen lassen, wo der Besitzer (der bekannte italienische Regisseur Dario Argento, der Suspiria gedreht hat) selbst mit der Hilfe von Requisiten eine schaurig-gruselige Umgebung aufgebaut hat. Dabei hat er sich vor allem auf seinen eigenen Geschmack verlassen und weiß dies mit dem richtigen Licht und Effekten zu unterstreichen. Wer also in Rom auf der Suche nach einer alternativen Quelle der Unterhaltung für den kleinen Geldbeutel ist, sollte sich den Besuch im Profondo Rosso nicht entgehen lassen – auch wenn es zugegebenerweise ein klein wenig kitschig ist!

Die Seele baumeln lassen in Sperlonga

Sperlonga
Mathias M [CC BY-SA 2.0], attraverso Wikimedia Commons
Malerisch gelegen mit historischem Ortskern und wunderschönem Strand: Das ist Sperlonga. Als Mitglied der Vereinigung „I borghi più belli d’Italia“ (Die schönsten Orte Italiens) macht das Dorf seinem Anspruch alle Ehre und gilt als echter Geheimtipp. Sperlonga liegt etwa 130 Kilometer von Rom entfernt. Wer einen Tagesausflug plant, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen, der sollte in Sperlonga direkt am Meer die Seele baumeln lassen. Den Ortskern können Besucher aufgrund der vielen Treppen und verwinkelten Gässchen nur zu Fuß entdecken. Attraktiv macht das Örtchen vor allem sein langer, wirklich sehr schöner Strand mit feinem Sand. Unterhalb des Marktplatzes liegt der Hauptstrand, ruhiger ist es am Strand über dem Hügel des Ortskerns.

Eine Kuppel, die keine ist…

Kuppel Optische Illusion

Wow, was für eine Kuppel! Oder doch nicht? In der Kirche Sant‘ Ignazio di Loyola erwartet euch eine beeindruckende optische Illusion. Wer sich die Decke der Kirche anschaut, wird sicherlich irgendwann bemerken, dass es sich nicht um eine echte Kuppel handelt, sondern um eine aufgemalte! Aber warum hat man hier keine echte Kuppel gebaut? Ganz einfach: Das Geld für eine teure Konstruktion war nicht vorhanden und so entschied man sich kurzerhand dafür, einfach eine Kuppel zu malen. Wird schon niemand merken…

Das längste Museum der Welt erwandern

Via Appia Antica Rom
Paul Hermans [GFDL or CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons
Auf den Spuren der alten Römer am Rand der Metropole Geschichte entdecken – das ist möglich auf der Via Appia Antica. Dieser Geheimtipp führt Besucher der Ewigen Stadt in die Natur: Die Via Appia war die zentrale Handelsstraße des Römischen Reichs. Sie führt bis nach Brindisi. Das 18 Kilometer lange Teilstück Via Appia Antica gilt als das längste Museum der Welt. Teilweise ist sie für Autos gesperrt.

Wer hier wandert spürt Geschichte hautnah: Über das teilweise noch erhaltene antike Pflaster waren die alten Römer schon vor 2000 Jahren unterwegs! Ein ganz besonderes Gefühl. Da die Bestattung von Toten innerhalb von Ansiedlungen in der Antike verboten war, gibt es zudem viele Grabdenkmäler und Katakomben zu entdecken.

Mund der Wahrheit: Abenteuer für Mutige

Bocca della Verità Mund der Wahrheit in Rom

Wer das Abenteuer mag, sollte hier dennoch bei der Wahrheit bleiben: Verschiedene Legenden ranken sich um die Bocca della Verità (Mund der Wahrheit). Seine ursprüngliche Nutzung ist nicht geklärt, ebenso wenig, wen das Relief in Form einer Scheibe darstellt, Oceanos, Triton, Jupiter oder Faunus. Fest steht: Der Kopf mit dem wallenden Haar und offenstehenden Mund ist etwas für Mutige. Denn folgende Legende ist aus dem Mittelalter überliefert: Wer lügt, während er seine Hand in die Scheibe legt, dem beißt sie ebendiese ab. Und so gesellt sich zum Spaß ein wohliges Erschaudern.

Zu finden ist der Mund der Wahrheit in der Nähe des Tiberufers in der Kirche Santa Maria in Cosmedian, dort in der Vorhalle.

Pflichtbesuch für Katzenliebhaber

Katzenheim Torre Argentina Rom

Für Katzenliebhaber mehr Pflicht als ein Geheimtipp: Beim Besuch des Katzenheims Torre Argentina können Sie auch Gutes tun. Es liegt mitten in Rom an der Ausgrabungsstätte Area Sacra die Torre Argentina. Die Mitarbeiter versorgen auch die Samtpfoten, die dort zwischen den altertümlichen Ruinen ihr Zuhause haben.

Die Katzenstation will mithilfe von Kastration die Anzahl der Straßenkatzen reduzieren. Außerdem werden die Fellnasen gefüttert, tiermedizinisch versorgt – und auch in liebevolle Hände vermittelt. Das Projekt hat zahlreiche freiwillige Helfer, ist jedoch auf Spenden angewiesen. Besucher sind den freundlichen Mitarbeitern und den Samtpfoten also herzlich willkommen. Der Eingang ist durch ein großes Schild gut zu finden. Drinnen bewegen sich die gesunden Katzen völlig frei, behinderte Tiere leben in geschützten Räumen.

Giolitti – das beste Eis von Rom?

Giolitti beste Eis von Rom

Eisdielen gibt es in Rom wie Sand am Meer. Das angebliche beste Eis von Rom gibt es allerdings an nur einem Ort: Giolitti. Zugegeben: Giolitti ist kein richtiger Geheimtipp mehr und ihr werdet dort dem ein oder anderen Touristen (und Einheimischen) über den Weg laufen. Doch das Haus hat Tradition und wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Damals verkaufte das Familienunternehmen allerdings nur Milch, Butter und Sahne. Erst gegen 1930 fing man mit dem Verkauf von Eis an. Die sind bis heute knapp 90 Jahre Erfahrung in der Eisherstellung – und die schmeckt man!

Trastevere tagsüber erkunden, nicht abends!

Trastevere Viertel in Rom

Das Trastevere in Rom ist als das „Ausgehviertel“ bekannt. Vielmehr lohnt es sich aber meiner Meinung nach, das Viertel am Tag zu erkunden. Denn mit zahlreichen kleinen Geschäften, den schmalen, versteckte Gassen und einem „Dorf-Flair“ ist das Viertel südlich des Zentrums ein echter Geheimtipp. Lasst euch einfach durch die Straßen treiben, hüpft in das ein oder andere Geschäft und wenn der Abend einbricht, dann setzt euch auf eine der Terrassen und genießt zum Ausklang des Tages einen leckeren Aperol Spritz… La Dolce Vita – so lebt es sich gut.

Die Kapuzinergruft mit Knochenbau

Kapuziner Gruft Knochen Rom Katakomben

Unscheinbar mitten im Zentrum von Rom gelegen, findet sich die Kirche Santa Maria Immacolata a Via Veneto. Ihr wunderschöner Name kann schon einmal darüber hinwegtäuschen, dass sich im Gewölbe ein schauriges Beispiel von grotesker Kunst finden lässt. Einst diente die Kirche als Klosterkirche des Kapuziner-Ordens. Im Keller wurde eine Art von Gewölbe aufgebaut. Anstatt alles mit Särgen zu füllen, wie es üblich ist, verbauten die Priester die Knochen ihrer Verstorbenen in den Wänden. Ganze Skelette und Schädel wurden in der Kaupzinergruft an den Wänden verarbeitet. Möchte man sich also auf ein wirklich gruseliges Erlebnis einlassen, kann man das für den Eintritt von 8,50 Euro direkt in der Nähe der Piazza Barberini machen.

Das Schlüsselloch: perfekt für Voyeure!

Schluesselloch Rom

Was sich wohl dahinter versteckt? Ein Blick durch ein Schlüsselloch gewährt dem Betrachter oftmals sehr intime Einblicke… Anders ist es in Rom. Wer hier durch das richtige Schlüsselloch schaut, wird sich über einen äußerst unerwarteten und beeindruckenden Ausblick freuen können. Tatsächlich ist es der Petersdom – in all seiner Pracht – der sich dem neugierigen Touristen offenbart. Voyeurismus und die katholische Kirche – hier passt es zusammen und niemand muss sich dabei schlecht fühlen!

Direkt daneben befindet sich der wunderschöne kleine Park Giardino degli Aranci („Park der Orangen“), der einfach idyllisch ist und von dem man ebenfalls einen tollen Ausblick über Rom und auf den Petersdom hat.

Trapizzino: Großmutters Essen in moderner Form, ein kulinarische Rom-Geheimtipp

Trapizzino Rom Street Food

Wie vereint man die traditionelle italienische Küche der Mama mit dem modernen Fast Food? Und zwar mit einem Besuch bei Trapizzino! Das Konzept des Geschäfts: Es werden traditionelle italienische Gerichte, meistens Eintopfgerichte, in moderner Form verkauft. Anstatt in Tellern und Schalen serviert zu werden, werden die Leckere Mahle in einer Teigtasche angeboten, die an den deutschen Döner erinnert, aber die Konsistenz und den Geschmack eines Pizzateiges hat. Eine tolle Idee, die richtig lecker schmeckt und auch bei den Römern sehr gut ankommt. Mittlerweile gibt es nämlich schon zwei Trapizzino Geschäfte. Ich empfehle euch, den Shop im Testaccio-Viertel zu besuchen, wo etwas weniger los ist. Und so könnt ihr euch auch das schöne Arbeiterviertel anschauen – auch ein Geheimtipp für Rom.

Flohmärkte von Rom: Achtung vor Taschendieben

Rom Flohmarkt Via Sannio San Giovanni

Die Alternative zu den klassischen Märkten sind die Flohmärkte von Rom – in erster Linie natürlich der berühmte Markt an der Porta Portese, der jeden Sonntag stattfindet. Weniger bekannt ist der skurrile Markt an der Via Sannio, der aufgrund seiner äußerst skurrilen „Architektur“ einen Besuch wert ist, auch wenn man dort nichts kauft. Empfehlen möchte ich euch hier auch den Designer-Markt Mercato Monti, auf dem man ausschließlich Kreationen von jungen italienischen Künstlern findet. Alle Infos zu diesen Märkten in dem Artikel Flohmärkte in Rom. Aufgepasst: An der Porta Portese hat schon so manch ein Rom-Bescuher sein Portemonnaie „verloren“! Lest euch also meine Infos zu den Taschendieben in Rom durch.

Italienisch shoppen und essen bei Eataly

Rom Eataly

Auf der Suche nach einem Mitbringsel? Dann empfehle ich euch wärmstens den Besuch des Italian Food Kaufhauses Eataly, in dem euch auf 4 riesigen Stockwerken Hunderttausende von italienischen Produkten erwarten – von Pasta bis Pesto. Hier findet ihr garantiert ein passendes kulinarisches Souvenir aus Rom. Ihr könnt euch nicht entscheiden? Dann legt eine Pause ein und genießt erst einmal das leckere Essen – vielleicht hilft das ja bei der der Entscheidungsfindung. Tatsächlich kann bei Eataly nicht nur einkaufen, sondern auch gleich in zahlreichen kleinen Restaurants speisen.

Kampftraining in der Gladiatorenschule

Gladiatorenschule Rom
© Viator.com (CC BY-SA 2.0)

Rom und Gladiatoren – das passt einfach zusammen! Ein toller Geheimtipp für Rom (für Groß und Klein) ist die Gladiatoren-Schule und das Gladiatoren-Museum. Was nach einer billigen Touristenattraktion klingt, hat tatsächlich einen sehr interessanten und ernsten Hintergrund. Das Museum und die Schule wurden gegründet von der „Gruppo Storico Romano”, einem Verein von Rom-Begeisterten, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Geschichte der Gladiatoren und deren Kampfkunst nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Und so kann man in dem Museum des Vereins mehr über die Gladiatoren erfahren. Die nachgebauten Waffen, Helme und Rüstungen wurden alle von den Mitgliedern des Vereins hergestellt und auch die Recherche rund um die Geschichte der Kämpfer der Antike wird Vereinsintern betrieben. Um das Ganze zu finanzieren, bietet die Gruppe Storica Romano in seiner Gladiatorenschule einen Kampfunterricht an – sowohl für groß als auch für klein!

Eine schöne und interessante Initiative, die gelobt werden muss und richtig Spaß macht. Wer sich für die „Kampfkurse“ anmelden möchte oder einfach nur das Museum besichtigen möchte, kann sich hier über die verschiedenen Angebote informieren:

Lust auf noch mehr Geheimtipps für Rom?

Wer noch andere Geheimtippps in Rom erkunden möchte, sollte sich auch meinen Artikel Rom skurril: 18 ungewöhnliche Orte in Rom durchlesen. Dort stelle ich euch noch weitere skurrile und versteckte Orte in Rom vor.

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